Nicht noch so ein Consulting Unternehmen!

Holt man sich mit denen auch wieder so einen PowerPoint-Pistolero ins Haus, der noch grün hinter den Ohren ist und anderen erzählen will, wie sie ihren Job besser machen!? Eben nicht! Also liegt die Frage nahe, wie ausgerechnet ein Startup wie die Digital Solution Group es schaffen will, sich von Konkurrenten wie Accenture, McKinsey und Konsorten abzuheben? Ausbildung ist unser Weg! Wir sind ein besonderes Startup. Eines mit gefühlten 20 Jahren Berufserfahrung nämlich. Wir sind als Tochter eines Großhandelsunternehmens gewachsen, welches seine Geschäfteabläufe und Niederlassungen über die Grenzen Europas hinaus betreibt.

Ich komme eigentlich aus der Lebensmittelproduktion und war dort lange Zeit für das ERP-System zuständig. Vermutlich war es eines der mittelständischen Unternehmen, die aufgrund ihrer Abläufe und Mechanismen als Durchschnitt bezeichnet werden können. Umsatz und vor allem Wachstumsraten waren – bis zum Lockdown jedenfalls – traumhaft, auf jeden Fall deutlich über Durchschnitt. Aber hier soll es ja um Abläufe gehen. Worauf ich hinaus will ist, dass nach meiner Erfahrung in den meisten dieser Unternehmen nur dann ein neuer Mitarbeiter eingestellt wird, wenn zu viel Arbeit liegen geblieben ist. Im Idealfall kann die neue Arbeitskraft gleich am ersten Arbeitstag ranklotzen. Meistens kommt die Einarbeitung verspätet oder gar nicht.

Dann zu uns

Bei der Digital Solution Group gibt es dank unserer großen Schwester einen Onboarding-Ablaufplan, von dem ich in dieser Art noch nie gehört habe. Onboarding, nicht nur in unserem jungen Startup! Nein, das volle Programm der erfahrenen und gestandenen Großhandels-Schwester. Wenn wir sagen, wir haben Retail in unserer Unternehmens-DNA, dann meinen wir das auch so. Deshalb durchlaufen alle neuen Mitarbeiter bei unserer großen Schwester erstmal die komplette Azubi-Einführungs-Routine. Ja, das nimmt anfangs viel Zeit in Anspruch und der Tag, an dem ein neuer Mitarbeiter tatsächlich seine ersten Beratungsstunden in Rechnung stellen darf, rückt erstmal in weite Ferne. Dafür hat er dann auch wirklich beraten und konnte kompetente Beiträge leisten.

In der Praxis

An meinem ersten Arbeitstag bekomme ich also mein Laptop überreicht: „Bitte nicht erschrecken, dein Kalender sieht schon relativ voll aus“. Und so ist es dann auch. Termin für Termin – Station für Station. Ein Durchlaufplan, der mich an die Hand nimmt und durch sämtliche Prozesse und Abteilungen meines neuen Arbeitgebers (und seiner großen Schwester) begleitet. Dieses Gefühl, das ich an meinem ersten Arbeitstag anfangs kurz hatte – es hat mich an meinen ersten Schultag erinnert hat, als ich mich weder in diesem riesigen neuen Gebäude auskannte, noch die Leute kannte, die von nun an Teil meiner täglichen Umwelt sein sollten – das ist jedenfalls sofort weg. Ich weiß genau wann, wohin und mit wem ich es zu tun haben werde. In jeder Abteilung lerne ich Ansprechpartner bzw. neue Kollegen kennen. Jeder von ihnen hat wie selbstverständlich eine Präsentation vorbereitet, die die Berichte über die alltäglichen Abläufe und Hintergründe ihrer Abteilung veranschaulichen und diese auch in den Gesamtkontext des Unternehmens einordnen. Nach zwei Wochen ist es als wüsste ich alles, was es zu wissen gibt. Nach drei Wochen weiß ich wieder, dass ich nichts weiß. Und jetzt, nach vier Wochen bin ich bereits in der Lage beim Shadowing aktueller Projekte im Großhandelsalltag den einen oder anderen konstruktiven Beitrag zu leisten.

In der Zukunft

Bei einer Sache bin ich mir sicher: wenn ich in ein paar Wochen die ersten Kundenprojekte für die Digital Solution Group begleiten darf, dann kann ich auf die jahrelange Erfahrung eines Retail Traditionsunternehmens zurückgreifen. Das soll uns erstmal einer nachmachen.

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